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Der Anaesthesist
17. September 2015
PBL 1/1   Postoperative Psychose, Oberbauchschmerzen und Hypertonie bei einem 22-jährigen Timetable Login
Eine komplette Sitzung, oder aber einzelne Vorträge, können Sie durch Klick auf das zugehörige Icon Ihrem persönlichen Timetable hinzufügen.
Saal: 30210 | 2. OG (12.00 - 13.15 Uhr)
Vorsitz: C. Hofstetter, München / Deutschland
 
Teilnehmerzahl: 10

Teilnehmergebühr: 15,- €

Fallszenario:
Ein 23-jähriger Patient unterzog sich einer plastischen Rekonstruktion seines äußeren Genitale, welches er sich vor Jahren im Rahmen eines Schubes einer schweren Psychose selbst amputiert hatte.
Der postoperative Verlauf wird kompliziert durch einen hartnäckigen Harnwegsinfekt, der antibiotisch behandelt wurde. Unter dem Infekt bzw. dieser Therapie entwickelt der Patient eine profunde Hyponatriämie mit Vigilanzminderung sowie einer beginnenden Tetraparese. Unter diesem unklaren Bild wurde er schließlich notfallmäßig auf die Intensivstation verlegt.

Lernziele:
Ursachen bzw. Differentialdiagnostik perioperativer Vigilanzstörungen Therapeutisches Vorgehen und Risiken bei schwerer Hyponatriämie Die akute intermittierende Porphyrie – eine seltene, aber vital bedrohende pharmakogenetische Erkrankung Diagnostik und Therapie der akuten intermittierenden Porphyrie

Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin mit 2 Punkten!

Anmeldung ist auf der Homepage oder mit dem Anmeldeformular möglich!
17. September 2015
PBL 2/1   Schwere Hypoxämie nach elektiver Schilddrüsenresektion Timetable Login
Eine komplette Sitzung, oder aber einzelne Vorträge, können Sie durch Klick auf das zugehörige Icon Ihrem persönlichen Timetable hinzufügen.
Saal: 30212 | 2. OG (12.15 - 13.30 Uhr)
Vorsitz: B. Pullmann, Frankfurt / Deutschland
 
Teilnehmerzahl: 10

Teilnehmergebühr: 15,- €

Fallszenario:
Eine junge Frau stellt sich 10 Tage nach komplikationsloser Schwangerschaft und Geburt mit thorakalen Schmerzen in ihrer Entbindungsklinik vor. In der durchgeführten radiologischen Diagnostik zeigen sich multiple Rundherde in beiden Lungen sowie ein Carcinom-verdächtiger Schilddrüsenknoten. Zur operativen Entfernung des Schilddrüsen-Knotens wird eine Allgemeinanästhesie durchgeführt. Bereits kurz nach der Intubation kommt es zu einer fulminanten Oxygenierungsstörung (SaO2-Abfall auf 76%, FiO2 0.6), so dass die Operation nicht durchgeführt und die Patientin auf die hausinterne Intensivstation aufgenommen wird. Unter der Anmeldung „ARDS“ wird die Patientin in ein Haus der Maximalversorgung verlegt.

Lernziele:
1. Definition und Therapie des ARDS
2. Differentialdiagnose Hypoxämie
3. Einfluss von Lagerung und PEEP auf den pulmonalen Gasaustausch
4. Grundlagen der ECMO Therapie

Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin mit 2 Punkten!

Anmeldung ist auf der Homepage oder mit dem Anmeldeformular möglich!
17. September 2015
PBL 3/1   Atemwegskomplikation in der Kinderanästhesie - eine normale Narkose und dann… Timetable Login
Eine komplette Sitzung, oder aber einzelne Vorträge, können Sie durch Klick auf das zugehörige Icon Ihrem persönlichen Timetable hinzufügen.
Saal: 30225 | 2. OG (12.30 - 13.45 Uhr)
Vorsitz: M. Klages, Frankfurt / Deutschland
 
Teilnehmerzahl: 10

Teilnehmergebühr: 15,- €

Fallszenario:
3 Monate alter Säugling, ehemals reifes NG, am Termin geboren, aktuelles Gewicht 7,5 kg, Impfungen up to date, keine Temperatur, Pulmo auskultatorisch frei. Geschwisterkind, 3 Jahre alt, aktuell Rhinitis, aber fieberfrei und ohne Anzeichen eines gestörten Befindens. Ein Elternteil raucht.
Geplante Op: Verschluß einer vesiko-analen Fistel und Analrekonstruktion bei –atresie. Problemloser Anästhesie- und Operationsverlauf, intraoperativ Umlagerung von Rücken- in Bauchlage. Ausleitung unter assistierter Spontanatmung (PSV 10/5 mbar) bis Bewegung der Extremitäten und “Grimassieren” des Säuglings. Extubation und im weiteren Verlauf Sättigungsabfall…

Lernziele:
1. Respiratorische Komplikationen stellen einen der Hauptrisikofaktoren für Morbidität und Mortalität in der Kinderanästhesie dar.

2. Gezielte anamnestische Identifikation von patientenspezifischen Risikofaktoren im Rahmen des Prämedikationsgespräches (Alter des Kindes, Infekte der oberen Atemwege bis 2 Wochen nach Abklingen der Symptome, Asthmaanamnese, Passivrauchen, atopisches Ekzem, Allergien). Typische Komplikationen bei Kindern mit Atemwegsinfekt sind Laryngo-, Bronchospasmus, Luftanhalten/Atempausen, Atelektasen und Sättigungsabfälle.

3. Beurteilung anästhesiespezifischer Risikofaktoren (Atemwegsmanagement, endotracheale Intubation>Larynxmaske>Gesichtsmaske. Wahl des Anästhetikums: Desfluran>Sevofluran>Propofol. Erfahrung des Anästhesisten und instrumentelle Manipulation des Atemwegs: Anzahl der Laryngoskopien, Bronchoskopie).

4. Beurteilung eingriffsspezifischer Risikofaktoren (Atemwegsnahe Chirurgie in der HNO, Augenoperationen. Thorakale- und Oberbaucheingriffe).

5. Flow-Chart “Kind mit Atemwegsinfekt” / algorithmusbasierte Entscheidungsfindung für beziehungsweise gegen die Durchführung einer Anästhesie. Wann wird das Kind ggfs. wieder vorgestellt?

Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin mit 2 Punkten!

Anmeldung ist auf der Homepage oder mit dem Anmeldeformular möglich!
17. September 2015
PBL 4/1   Patient mit schwerer Pneumonie und ARDS Timetable Login
Eine komplette Sitzung, oder aber einzelne Vorträge, können Sie durch Klick auf das zugehörige Icon Ihrem persönlichen Timetable hinzufügen.
Saal: 30227 | 2. OG (12.45 - 14.00 Uhr)
Vorsitz: M. Gama de Abreu, Dresden / Deutschland
 
Teilnehmerzahl: 10

Teilnehmergebühr: 15,- €

Fallszenario:
Junger Patient, der aufgrund einer angeblich ambulant erworbenen Pneumonie in ein Kreiskrankenhaus aufgenommen wurde. Bei Verschlechterung der respiratorischen Insuffizienz musste er intubiert und beatmet werden, wobei die Verlegung an ein Haus der maximalen Versorgung notwendig war. Zunächst wurde der Patient konservativ behandelt und unterschiedliche Maßnahmen probiert, nämlich Lagerungsmanöver und Hochfrequenzbeatmung. Bei weiterer Verschlechterung des Gasaustausches und der Schwierigkeit eine protektive Beatmung durchzuführen, wurde der Patient an eine veno-venöse ECMO angeschlossen und die ultraprotektive Beatmung begonnen. Der Patient überlebte das Krankheitsbild und konnte nach ca. 1 Monat in eine Rehaklinik verlegt werden.

Lernziele:
Klassifikation der Pneumonie; Antibiotika bei Pneumonien; neue Definition des ARDS; Therapieoptionen des ARDS; Muskelrelaxation während Intensivbeatmung; Ultraprotektive Beatmung; Grundlagen der ECMO-Therapie

Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin mit 2 Punkten!

Anmeldung ist auf der Homepage oder mit dem Anmeldeformular möglich!
17. September 2015
PBL 5/1   Lungenödem nach Sectio caesarea Timetable Login
Eine komplette Sitzung, oder aber einzelne Vorträge, können Sie durch Klick auf das zugehörige Icon Ihrem persönlichen Timetable hinzufügen.
Saal: 30210 | 2. OG (13.45 - 15.00 Uhr)
Vorsitz: L. Messroghli, Frankfurt / Deutschland
 
Teilnehmerzahl: 10

Teilnehmergebühr: 15,- €

Fallszenario:
21-jährige Patientin in der 28. SSW mit vorzeitiger Wehentätigkeit, ED einer großen Omphalozele, Beginn Tokolyse und RDS-Prophylaxe im Kreißsaal, progrediente Dyspnoe, Indikation zur Sectio aus maternaler Indikation.

Lernziele:
1. Anwendung von Tokolytika, unerwünschte Nebenwirkungen, insbesondere bei gleichzeitiger Applikation von RDS-Prophylaxe
2. Limitationen der Spinalanästhesie zur Sectio caesarea, Indikation und Management von Verfahrenswechseln
3. Lungenödem der Kreißenden: Ursachen, insbesondere Differentialdiagnosen bei jungen, gesunden Patientinnen, Diagnosestellung, Therapie
4. Häufiges ist häufig und Seltenes selten. Die eigene Diagnose muß dennoch im Verlauf immer wieder reevaluiert werden

Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin mit 2 Punkten!

Anmeldung ist auf der Homepage oder mit dem Anmeldeformular möglich!
17. September 2015
PBL 1/2   Postoperative Psychose, Oberbauchschmerzen und Hypertonie bei einem 22-jährigen (Wiederholung) Timetable Login
Eine komplette Sitzung, oder aber einzelne Vorträge, können Sie durch Klick auf das zugehörige Icon Ihrem persönlichen Timetable hinzufügen.
Saal: 30212 | 2. OG (14.00 - 15.15 Uhr)
Vorsitz: C. Hofstetter, München / Deutschland
 
Teilnehmerzahl: 10

Teilnehmergebühr: 15,- €

Fallszenario:
Ein 23-jähriger Patient unterzog sich einer plastischen Rekonstruktion seines äußeren Genitale, welches er sich vor Jahren im Rahmen eines Schubes einer schweren Psychose selbst amputiert hatte.
Der postoperative Verlauf wird kompliziert durch einen hartnäckigen Harnwegsinfekt, der antibiotisch behandelt wurde. Unter dem Infekt bzw. dieser Therapie entwickelt der Patient eine profunde Hyponatriämie mit Vigilanzminderung sowie einer beginnenden Tetraparese. Unter diesem unklaren Bild wurde er schließlich notfallmäßig auf die Intensivstation verlegt.

Lernziele:
Ursachen bzw. Differentialdiagnostik perioperativer Vigilanzstörungen Therapeutisches Vorgehen und Risiken bei schwerer Hyponatriämie Die akute intermittierende Porphyrie – eine seltene, aber vital bedrohende pharmakogenetische Erkrankung Diagnostik und Therapie der akuten intermittierenden Porphyrie

Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin mit 2 Punkten!

Anmeldung ist auf der Homepage oder mit dem Anmeldeformular möglich!
17. September 2015
PBL 2/2   Schwere Hypoxämie nach elektiver Schilddrüsenresektion (Wiederholung) Timetable Login
Eine komplette Sitzung, oder aber einzelne Vorträge, können Sie durch Klick auf das zugehörige Icon Ihrem persönlichen Timetable hinzufügen.
Saal: 30225 | 2. OG (14.15 - 15.30 Uhr)
Vorsitz: B. Pullmann, Frankfurt / Deutschland
 
Teilnehmerzahl: 10

Teilnehmergebühr: 15,- €

Fallszenario:
Eine junge Frau stellt sich 10 Tage nach komplikationsloser Schwangerschaft und Geburt mit thorakalen Schmerzen in ihrer Entbindungsklinik vor. In der durchgeführten radiologischen Diagnostik zeigen sich multiple Rundherde in beiden Lungen sowie ein Carcinom-verdächtiger Schilddrüsenknoten. Zur operativen Entfernung des Schilddrüsen-Knotens wird eine Allgemeinanästhesie durchgeführt. Bereits kurz nach der Intubation kommt es zu einer fulminanten Oxygenierungsstörung (SaO2-Abfall auf 76%, FiO2 0.6), so dass die Operation nicht durchgeführt und die Patientin auf die hausinterne Intensivstation aufgenommen wird. Unter der Anmeldung „ARDS“ wird die Patientin in ein Haus der Maximalversorgung verlegt.

Lernziele:
1. Definition und Therapie des ARDS
2. Differentialdiagnose Hypoxämie
3. Einfluss von Lagerung und PEEP auf den pulmonalen Gasaustausch
4. Grundlagen der ECMO Therapie

Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin mit 2 Punkten!

Anmeldung ist auf der Homepage oder mit dem Anmeldeformular möglich!
17. September 2015
PBL 6/1   Schwere Vasoplegie nach Kardiochirurgie Timetable Login
Eine komplette Sitzung, oder aber einzelne Vorträge, können Sie durch Klick auf das zugehörige Icon Ihrem persönlichen Timetable hinzufügen.
Saal: 30227 | 2. OG (14.30 - 15.45 Uhr)
Vorsitz: A. Koch, Frankfurt / Deutschland
 
Teilnehmerzahl: 10

Teilnehmergebühr: 15,- €

Fallszenario
79-jährige Patientin mit Trikuspidalklappeninsuffizienz, Mitralklappeninsuffizienz, Aortenklappenstenose und koronarer Herzkrankheit zur Mitralklappenrekonstruktion, Aortenklappenersatz und aortokoronaren Bypässen. Die Patientin entwickelt intra- und postoperativ eine therapierefraktäre Hypotonie.

Lernziele
1. Differentialdiagnose der perioperativen Hypotonie
2. Pathophysiologie der Vasoplegie
3. Risikofaktoren für eine Vasoplegie
4. Behandlungsalgorithmus der schweren Hypotonie

Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin mit 2 Punkten!

Anmeldung ist auf der Homepage oder mit dem Anmeldeformular möglich!
17. September 2015
PBL 7/1   Atypische Pneumonie nach Q-Fieber Timetable Login
Eine komplette Sitzung, oder aber einzelne Vorträge, können Sie durch Klick auf das zugehörige Icon Ihrem persönlichen Timetable hinzufügen.
Saal: 30212 | 2. OG (15.45 - 17.00 Uhr)
Vorsitz: L. Michel, Heidenheim / Deutschland
 
Teilnehmerzahl: 10

Teilnehmergebühr: 15,- €

Fallvignette:
54-jähriger Patient mit einer umfangreichen kardiologischen und kardiochirurgischen Vorgeschichte beklagt aus völligem Wohlbefinden zunächst Gliederschmerz, Leistungsknick und Fieberschübe bis 40 °C. Anamnese:
- ischämische Kardiomyopathie EF um 40%
- 12/1998 m-AKE bei AI 3° bikuspider Aortenklappe (AK)
- 02.02.1999 m-AK-Refixation und m-MKE bei Endokarditis
- 22.02.1999 Re-MKE bei Teilausriss der Klappe
- 03/1999 VDD bei AV-Block 3° Dysfunktion RA-Sonde
- 09/2007 m-MKE bei paravalvulärem Leck
- 2007 KHK RCX-Verschluss nach MKE, Stentimplantation

Unter der Verdachtsdiagnose ambulant erworbene Pneumonie wird der Patient stationär aufgenommen und zunächst mit Ampicillin/Sulbactam und Clarithromycin abgedeckt. Noch in der ersten Nacht entwickelt der Patient einen manifesten septischen Schock und muss auf die Intensivstation verlegt werden. Hier erfolgt unmittelbar nach Aufnahme Intubation und kontrollierte Beatmung bei globaler respiratorischer Insuffizienz. Trotz maximal invasiver Beatmungstechnik bei einem FiO2 von 1.0 konnte eine adäquate Oxygenierung und Ventilation nicht sichergestellt werden. Die Antibiotikatherapie wurde auf Piperacillin/Tazobactam und Ciprofloxacin eskaliert. Bei Vorliegen von 2 Mechano-Klappen konnte eine Endokarditis mittels TEE nicht sicher ausgeschlossen werden, sodass die Antibiose um Vancomycin erweitert wurde. Vor dem Hintergrund der desaströsen Befund-Konstellation wurde der Patient noch am gleichen Tage in ein kardiochirurgisches Zentrum zur ECMO-Therapie verlegt. Bei zeitgleichem Vorliegen einer Q-Fieber-Epidemie im Landkreis Heidenheim, wurde auch bei diesem Patienten eine Q-Fieber-Serologie bestimmt. Unter einer 4-tägigen veno-venösen ECMO und einer Cytosorb®-Behandlung besserte sich der Zustand des Patienten, sodass er erfolgreich von der ECMO geweant werden und auf unsere Intensivstation zurückverlegt werden konnte. Zum Zeitpunkt der Rückübernahme bestätigte sich die Verdachtsdiagnose atypische Pneumonie durch Coxiella burnetii, sodass wir die antiinfektive Therapie entsprechend der RKI-Empfehlungen (Doxycyclin/Hydroxychloroquin) anpassen konnten. Nach 39 Therapietagen inklusive ECMO und Cytosorb®-Behandlung konnten wir den Patienten in einem guten Allgemeinzustand in eine REHA-Maßnahme entlassen.

Lernziele
1. Differentialdiagnose der ambulant erworbenen Pneumonie
2. CAP-Leitlinie, Entscheidungskriterien für die kalkulierte Antibiotikatherapie
3. Diagnose Q-Fieber, Serolgie
4. Indikation ECMO und Cytosorb®-Behandlung
5. Endokarditisprophylaxe bei Infektionen durch Coxiella burnetii
6. Therapeutisches Drug Monitoring der Antibiotikatherapie

Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin mit 2 Punkten!

Anmeldung ist auf der Homepage oder mit dem Anmeldeformular möglich!
17. September 2015
PBL 5/2   Lungenödem nach Sectio caesarea (Wiederholung) Timetable Login
Eine komplette Sitzung, oder aber einzelne Vorträge, können Sie durch Klick auf das zugehörige Icon Ihrem persönlichen Timetable hinzufügen.
Saal: 30225 | 2. OG (16.00 - 17.15 Uhr)
Vorsitz: L. Messroghli, Frankfurt / Deutschland
 
Teilnehmerzahl: 10

Teilnehmergebühr: 15,- €

Fallszenario:
21-jährige Patientin in der 28. SSW mit vorzeitiger Wehentätigkeit, ED einer großen Omphalozele, Beginn Tokolyse und RDS-Prophylaxe im Kreißsaal, progrediente Dyspnoe, Indikation zur Sectio aus maternaler Indikation.

Lernziele:
1. Anwendung von Tokolytika, unerwünschte Nebenwirkungen, insbesondere bei gleichzeitiger Applikation von RDS-Prophylaxe
2. Limitationen der Spinalanästhesie zur Sectio caesarea, Indikation und Management von Verfahrenswechseln
3. Lungenödem der Kreißenden: Ursachen, insbesondere Differentialdiagnosen bei jungen, gesunden Patientinnen, Diagnosestellung, Therapie
4. Häufiges ist häufig und Seltenes selten. Die eigene Diagnose muß dennoch im Verlauf immer wieder reevaluiert werden

Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin mit 2 Punkten!

Anmeldung ist auf der Homepage oder mit dem Anmeldeformular möglich!
 
18. September 2015
PBL 3/2   Atemwegskomplikation in der Kinderanästhesie - eine normale Narkose und dann… (Wiederholung) Timetable Login
Eine komplette Sitzung, oder aber einzelne Vorträge, können Sie durch Klick auf das zugehörige Icon Ihrem persönlichen Timetable hinzufügen.
Saal: 30210 | 2. OG (11.00 - 12.15 Uhr)
Vorsitz: M. Klages, Frankfurt / Deutschland
 
Teilnehmerzahl: 10

Teilnehmergebühr: 15,- €

Fallszenario:
3 Monate alter Säugling, ehemals reifes NG, am Termin geboren, aktuelles Gewicht 7,5 kg, Impfungen up to date, keine Temperatur, Pulmo auskultatorisch frei. Geschwisterkind, 3 Jahre alt, aktuell Rhinitis, aber fieberfrei und ohne Anzeichen eines gestörten Befindens. Ein Elternteil raucht.
Geplante Op: Verschluß einer vesiko-analen Fistel und Analrekonstruktion bei –atresie. Problemloser Anästhesie- und Operationsverlauf, intraoperativ Umlagerung von Rücken- in Bauchlage. Ausleitung unter assistierter Spontanatmung (PSV 10/5 mbar) bis Bewegung der Extremitäten und “Grimassieren” des Säuglings. Extubation und im weiteren Verlauf Sättigungsabfall…

Lernziele:
1. Respiratorische Komplikationen stellen einen der Hauptrisikofaktoren für Morbidität und Mortalität in der Kinderanästhesie dar.

2. Gezielte anamnestische Identifikation von patientenspezifischen Risikofaktoren im Rahmen des Prämedikationsgespräches (Alter des Kindes, Infekte der oberen Atemwege bis 2 Wochen nach Abklingen der Symptome, Asthmaanamnese, Passivrauchen, atopisches Ekzem, Allergien). Typische Komplikationen bei Kindern mit Atemwegsinfekt sind Laryngo-, Bronchospasmus, Luftanhalten/Atempausen, Atelektasen und Sättigungsabfälle.

3. Beurteilung anästhesiespezifischer Risikofaktoren (Atemwegsmanagement, endotracheale Intubation>Larynxmaske>Gesichtsmaske. Wahl des Anästhetikums: Desfluran>Sevofluran>Propofol. Erfahrung des Anästhesisten und instrumentelle Manipulation des Atemwegs: Anzahl der Laryngoskopien, Bronchoskopie).

4. Beurteilung eingriffsspezifischer Risikofaktoren (Atemwegsnahe Chirurgie in der HNO, Augenoperationen. Thorakale- und Oberbaucheingriffe).

5. Flow-Chart “Kind mit Atemwegsinfekt” / algorithmusbasierte Entscheidungsfindung für beziehungsweise gegen die Durchführung einer Anästhesie. Wann wird das Kind ggfs. wieder vorgestellt?

Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin mit 2 Punkten!

Anmeldung ist auf der Homepage oder mit dem Anmeldeformular möglich!
18. September 2015
PBL 8/1   Polytrauma nach Explosionsverletzung: Erstversorgung eines Schwerbrandverletzten Timetable Login
Eine komplette Sitzung, oder aber einzelne Vorträge, können Sie durch Klick auf das zugehörige Icon Ihrem persönlichen Timetable hinzufügen.
Saal: 30212 | 2. OG (11.15 - 12.30 Uhr)
Vorsitz: C. Byhahn, Oldenburg / Deutschland
 
Teilnehmerzahl: 10

Teilnehmergebühr: 15,- €

Fallszenarien:
Patient 1 wird nach einer häuslichen Explosion in den Schockraum eingeliefert. Es imponieren eine Unterschenkelamputation und Verbrennungen der Beine. Während der Diagnostik wird der Patient plötzlich reanimationspflichtig.

Nach einer Verpuffung bei Heimwerkerarbeiten wird Patient 2 von seinem Freund mit dem PKW in die Notaufnahme gebracht. Die Erstuntersuchung ergibt zweit- und drittgradige Verbrennungen von etwa 25% der Körperoberfläche, u.a. im Gesichts- und Halsbereich.

Lernziele / Topics: • Abschätzung des Verbrennungsausmaßes und klinische Bedeutung
• Inhalationstrauma
• Rauchgasintoxikation
• Begleitverletzungen (=Verbrennung imponiert, dadurch Übersehen von Begleitverletzungen)
• Volumentherapie (was und wie viel)
• Indikationen zur Verlegung in ein Zentrum

Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin mit 2 Punkten!

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18. September 2015
PBL 9/1   … gerade nochmal gutgegangen - peripartaler Krampfanfall mit gravierenden Folgen für Mutter und Kind Timetable Login
Eine komplette Sitzung, oder aber einzelne Vorträge, können Sie durch Klick auf das zugehörige Icon Ihrem persönlichen Timetable hinzufügen.
Saal: 30225 | 2. OG (11.30 - 12.45 Uhr)
Vorsitz: G. Kemming, Günzburg / Deutschland
 
Teilnehmerzahl: 10

Teilnehmergebühr: 15,- €

Fallszenario:
29-jährige, schwangere Patientin mit Migräneanamnese und Uterus myomatosus. Eklamptischer Anfall und Reanimationspflicht sub partu vier Stunden nach Geburtseinleitung in der 40. SSW+6 . Vakuumextraktion und Versorgung des asphyktischen Neonaten. Reanimation der Mutter. Versorgung des Kindes. Verlegung mit Neugeborenen-NAW. Stabilisierung, Diagnostik, ITH-Verlegung der Mutter.

Lernziele:
1. Differentialdiagnose des mütterlichen Krampfanfalles
2. ALS in der Ausnahmesituation: Gravida & Neonaten
3. DIC und Hyperfibrinolyse, Fruchtwasserembolie
4. Major (post partum) Bleeding

Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin mit 2 Punkten!

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18. September 2015
PBL 10/1   Nierenversagen und Langzeitbeatmung nach Massivtransfusion Timetable Login
Eine komplette Sitzung, oder aber einzelne Vorträge, können Sie durch Klick auf das zugehörige Icon Ihrem persönlichen Timetable hinzufügen.
Saal: 30227 | 2. OG (11.45 - 13.00 Uhr)
Vorsitz: J. Beyer, Bad Reichenhall / Deutschland
 
Teilnehmerzahl: 10

Teilnehmergebühr: 15,- €

Fallszenario:
Ein 72jähriger Patient stellt sich bei Flankenschmerz und Dyspnoe zunächst in der internistischen Notaufnahme vor. Bei bekannter CML und Marcumar-Therapie wurde eine Splenomegalie mit V.a. Milzruptur diagnostiziert und die Indikation zur Notfalllaparotomie gestellt. Intraoperativ erleidet der Patient, im Rahmen der Entfernung der rupturierten Milz, einen Blutverlust von ca 2,4l bei einem bereits zu Beginn der Op bestehenden Hb-Wert von 5,1mg/dl. Es wird aufgrund des präoperativ niedrigen Hb-Wertes und dem zusätzlichen Blutverlust eine intraoperative Massivtransfusion durchgeführt und der Patient wird postoperativ auf die Intensivstation verlegt. Nach Übernahme auf der Intensivstation kommt es bei einer präoperativ bestehenden mittelgradigen Niereninsuffizienz zu einem akuten Nierenversagen mit Dialysepflichtigkeit und der Patient wird einer kontinuierlichen veno-venösen Hämodialyse mit Citrat-Antikoagulation zugeführt. Aufgrund eines postoperativ prolongierten Beatmungsbedarfs bei Bronchiolitis obliterans organisierende Pneumonie wird im Verlauf eine Treachetomie notwendig und durchgeführt.

Lernziele:
1. Optimierte Blutproduktegabe bei Massivtransfusion
2. Indikation zu Dialysetherapie und Problemfelder der Citrat-Antikoagulation
3. Indikation zur Tracheotomie und optimiertes Vorgehen

Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin mit 2 Punkten!

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18. September 2015
PBL 4/2   Patient mit schwerer Pneumonie und ARDS (Wiederholung) Timetable Login
Eine komplette Sitzung, oder aber einzelne Vorträge, können Sie durch Klick auf das zugehörige Icon Ihrem persönlichen Timetable hinzufügen.
Saal: 30210 | 2. OG (12.45 - 14.00 Uhr)
Vorsitz: M. Gama de Abreu, Dresden / Deutschland
 
Teilnehmerzahl: 10

Teilnehmergebühr: 15,- €

Fallszenario:
Junger Patient, der aufgrund einer angeblich ambulant erworbenen Pneumonie in ein Kreiskrankenhaus aufgenommen wurde. Bei Verschlechterung der respiratorischen Insuffizienz musste er intubiert und beatmet werden, wobei die Verlegung an ein Haus der maximalen Versorgung notwendig war. Zunächst wurde der Patient konservativ behandelt und unterschiedliche Maßnahmen probiert, nämlich Lagerungsmanöver und Hochfrequenzbeatmung. Bei weiterer Verschlechterung des Gasaustausches und der Schwierigkeit eine protektive Beatmung durchzuführen, wurde der Patient an eine veno-venöse ECMO angeschlossen und die ultraprotektive Beatmung begonnen. Der Patient überlebte das Krankheitsbild und konnte nach ca. 1 Monat in eine Rehaklinik verlegt werden.

Lernziele:
Klassifikation der Pneumonie; Antibiotika bei Pneumonien; neue Definition des ARDS; Therapieoptionen des ARDS; Muskelrelaxation während Intensivbeatmung; Ultraprotektive Beatmung; Grundlagen der ECMO-Therapie

Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin mit 2 Punkten!

Anmeldung ist auf der Homepage oder mit dem Anmeldeformular möglich!
18. September 2015
PBL 11/1   Kardiale Resynchronisationstherapie - anästhesiologisches Management bei fortgeschrittener Herzinsuffizienz Timetable Login
Eine komplette Sitzung, oder aber einzelne Vorträge, können Sie durch Klick auf das zugehörige Icon Ihrem persönlichen Timetable hinzufügen.
Saal: 30212 | 2. OG (13.00 - 14.15 Uhr)
Vorsitz: R. Hoffmann, Frankfurt / Deutschland
 
Teilnehmerzahl: 10

Teilnehmergebühr: 15,- €

Fallszenario:
61-ja¨hriger Patient mit fortgeschrittener Herzinsuffizienz. Rezidivierende kardiale Dekompensationen bei VHF mit teils tachykarder Überleitung. Geplante CRT-Implantation vor HIS-Bündel Ablation. Schwere primäre pulmonale Hypertonie, hochgradig eingeschränkte RV-Funktion. TI°III, MI°III, PI°III. Aktuell akute, kardiale Dekompensation im Rahmen einer Schmalkomplextachykardie; kardiogener Schock mit hochgradig reduzierter EF. Vorstellung des Patienten zur anästhesiologischen Vorbereitung vor operativer CRT-Implantation.
Lernziele:
1. Herzinsuffizienz und pulmonalarterielle Hypertonie: Pathophysiologie, Diagnostik, Therapie und perioperatives Management
2. Kardiale Auswirkungen von Einlungenventilation und thorakaler Epiduralanästhesie
3. Rückenmarksnahe Regionalanästhesie – Thrombozytenaggregationshemmer und Thrombembolieprophylaxe mit NOAK
4. Perioperatives Management von Patienten mit implantiertem Schrittmacher oder Kardioverter/Defibrillator

Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin mit 2 Punkten!

Anmeldung ist auf der Homepage oder mit dem Anmeldeformular möglich!
18. September 2015
PBL 6/2   Schwere Vasoplegie nach Kardiochirurgie (Wiederholung) Timetable Login
Eine komplette Sitzung, oder aber einzelne Vorträge, können Sie durch Klick auf das zugehörige Icon Ihrem persönlichen Timetable hinzufügen.
Saal: 30225 | 2. OG (13.15 - 14.30 Uhr)
Vorsitz: A. Koch, Frankfurt / Deutschland
 
Teilnehmerzahl: 10

Teilnehmergebühr: 15,- €

Fallszenario
79-jährige Patientin mit Trikuspidalklappeninsuffizienz, Mitralklappeninsuffizienz, Aortenklappenstenose und koronarer Herzkrankheit zur Mitralklappenrekonstruktion, Aortenklappenersatz und aortokoronaren Bypässen. Die Patientin entwickelt intra- und postoperativ eine therapierefraktäre Hypotonie.

Lernziele
1. Differentialdiagnose der perioperativen Hypotonie
2. Pathophysiologie der Vasoplegie
3. Risikofaktoren für eine Vasoplegie
4. Behandlungsalgorithmus der schweren Hypotonie

Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin mit 2 Punkten!

Anmeldung ist auf der Homepage oder mit dem Anmeldeformular möglich!
18. September 2015
PBL 7/2   Atypische Pneumonie nach Q-Fieber (Wiederholung) Timetable Login
Eine komplette Sitzung, oder aber einzelne Vorträge, können Sie durch Klick auf das zugehörige Icon Ihrem persönlichen Timetable hinzufügen.
Saal: 30227 | 2. OG (13.30 - 14.45 Uhr)
Vorsitz: L. Michel, Heidenheim / Deutschland
 
Teilnehmerzahl: 10

Teilnehmergebühr: 15,- €

Fallvignette:
54-jähriger Patient mit einer umfangreichen kardiologischen und kardiochirurgischen Vorgeschichte beklagt aus völligem Wohlbefinden zunächst Gliederschmerz, Leistungsknick und Fieberschübe bis 40 °C. Anamnese:
- ischämische Kardiomyopathie EF um 40%
- 12/1998 m-AKE bei AI 3° bikuspider Aortenklappe (AK)
- 02.02.1999 m-AK-Refixation und m-MKE bei Endokarditis
- 22.02.1999 Re-MKE bei Teilausriss der Klappe
- 03/1999 VDD bei AV-Block 3° Dysfunktion RA-Sonde
- 09/2007 m-MKE bei paravalvulärem Leck
- 2007 KHK RCX-Verschluss nach MKE, Stentimplantation

Unter der Verdachtsdiagnose ambulant erworbene Pneumonie wird der Patient stationär aufgenommen und zunächst mit Ampicillin/Sulbactam und Clarithromycin abgedeckt. Noch in der ersten Nacht entwickelt der Patient einen manifesten septischen Schock und muss auf die Intensivstation verlegt werden. Hier erfolgt unmittelbar nach Aufnahme Intubation und kontrollierte Beatmung bei globaler respiratorischer Insuffizienz. Trotz maximal invasiver Beatmungstechnik bei einem FiO2 von 1.0 konnte eine adäquate Oxygenierung und Ventilation nicht sichergestellt werden. Die Antibiotikatherapie wurde auf Piperacillin/Tazobactam und Ciprofloxacin eskaliert. Bei Vorliegen von 2 Mechano-Klappen konnte eine Endokarditis mittels TEE nicht sicher ausgeschlossen werden, sodass die Antibiose um Vancomycin erweitert wurde. Vor dem Hintergrund der desaströsen Befund-Konstellation wurde der Patient noch am gleichen Tage in ein kardiochirurgisches Zentrum zur ECMO-Therapie verlegt. Bei zeitgleichem Vorliegen einer Q-Fieber-Epidemie im Landkreis Heidenheim, wurde auch bei diesem Patienten eine Q-Fieber-Serologie bestimmt. Unter einer 4-tägigen veno-venösen ECMO und einer Cytosorb®-Behandlung besserte sich der Zustand des Patienten, sodass er erfolgreich von der ECMO geweant werden und auf unsere Intensivstation zurückverlegt werden konnte. Zum Zeitpunkt der Rückübernahme bestätigte sich die Verdachtsdiagnose atypische Pneumonie durch Coxiella burnetii, sodass wir die antiinfektive Therapie entsprechend der RKI-Empfehlungen (Doxycyclin/Hydroxychloroquin) anpassen konnten. Nach 39 Therapietagen inklusive ECMO und Cytosorb®-Behandlung konnten wir den Patienten in einem guten Allgemeinzustand in eine REHA-Maßnahme entlassen.

Lernziele
1. Differentialdiagnose der ambulant erworbenen Pneumonie
2. CAP-Leitlinie, Entscheidungskriterien für die kalkulierte Antibiotikatherapie
3. Diagnose Q-Fieber, Serolgie
4. Indikation ECMO und Cytosorb®-Behandlung
5. Endokarditisprophylaxe bei Infektionen durch Coxiella burnetii
6. Therapeutisches Drug Monitoring der Antibiotikatherapie

Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin mit 2 Punkten!

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18. September 2015
PBL 10/2   Nierenversagen und Langzeitbeatmung nach Massivtransfusion (Wiederholung) Timetable Login
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Saal: 30210 | 2. OG (14.30 - 15.45 Uhr)
Vorsitz: J. Beyer, Bad Reichenhall / Deutschland
 
Teilnehmerzahl: 10

Teilnehmergebühr: 15,- €

Fallszenario:
Ein 72jähriger Patient stellt sich bei Flankenschmerz und Dyspnoe zunächst in der internistischen Notaufnahme vor. Bei bekannter CML und Marcumar-Therapie wurde eine Splenomegalie mit V.a. Milzruptur diagnostiziert und die Indikation zur Notfalllaparotomie gestellt. Intraoperativ erleidet der Patient, im Rahmen der Entfernung der rupturierten Milz, einen Blutverlust von ca 2,4l bei einem bereits zu Beginn der Op bestehenden Hb-Wert von 5,1mg/dl. Es wird aufgrund des präoperativ niedrigen Hb-Wertes und dem zusätzlichen Blutverlust eine intraoperative Massivtransfusion durchgeführt und der Patient wird postoperativ auf die Intensivstation verlegt. Nach Übernahme auf der Intensivstation kommt es bei einer präoperativ bestehenden mittelgradigen Niereninsuffizienz zu einem akuten Nierenversagen mit Dialysepflichtigkeit und der Patient wird einer kontinuierlichen veno-venösen Hämodialyse mit Citrat-Antikoagulation zugeführt. Aufgrund eines postoperativ prolongierten Beatmungsbedarfs bei Bronchiolitis obliterans organisierende Pneumonie wird im Verlauf eine Treachetomie notwendig und durchgeführt.

Lernziele:
1. Optimierte Blutproduktegabe bei Massivtransfusion
2. Indikation zu Dialysetherapie und Problemfelder der Citrat-Antikoagulation
3. Indikation zur Tracheotomie und optimiertes Vorgehen

Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin mit 2 Punkten!

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18. September 2015
PBL 9/2   … gerade nochmal gutgegangen - peripartaler Krampfanfall mit gravierenden Folgen für Mutter und Kind (Wiederholung) Timetable Login
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Saal: 30212 | 2. OG (14.45 - 16.00 Uhr)
Vorsitz: G. Kemming, Günzburg / Deutschland
 
Teilnehmerzahl: 10

Teilnehmergebühr: 15,- €

Fallszenario:
29-jährige, schwangere Patientin mit Migräneanamnese und Uterus myomatosus. Eklamptischer Anfall und Reanimationspflicht sub partu vier Stunden nach Geburtseinleitung in der 40. SSW+6 . Vakuumextraktion und Versorgung des asphyktischen Neonaten. Reanimation der Mutter. Versorgung des Kindes. Verlegung mit Neugeborenen-NAW. Stabilisierung, Diagnostik, ITH-Verlegung der Mutter.

Lernziele:
1. Differentialdiagnose des mütterlichen Krampfanfalles
2. ALS in der Ausnahmesituation: Gravida & Neonaten
3. DIC und Hyperfibrinolyse, Fruchtwasserembolie
4. Major (post partum) Bleeding

Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin mit 2 Punkten!

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18. September 2015
PBL 11/2   Kardiale Resynchronisationstherapie - anästhesiologisches Management bei fortgeschrittener Herzinsuffizienz (Wiederholung) Timetable Login
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Saal: 30225 | 2. OG (15.00 - 16.15 Uhr)
Vorsitz: R. Hoffmann, Frankfurt / Deutschland
 
Teilnehmerzahl: 10

Teilnehmergebühr: 15,- €

Fallszenario:
61-ja¨hriger Patient mit fortgeschrittener Herzinsuffizienz. Rezidivierende kardiale Dekompensationen bei VHF mit teils tachykarder Überleitung. Geplante CRT-Implantation vor HIS-Bündel Ablation. Schwere primäre pulmonale Hypertonie, hochgradig eingeschränkte RV-Funktion. TI°III, MI°III, PI°III. Aktuell akute, kardiale Dekompensation im Rahmen einer Schmalkomplextachykardie; kardiogener Schock mit hochgradig reduzierter EF. Vorstellung des Patienten zur anästhesiologischen Vorbereitung vor operativer CRT-Implantation.
Lernziele:
1. Herzinsuffizienz und pulmonalarterielle Hypertonie: Pathophysiologie, Diagnostik, Therapie und perioperatives Management
2. Kardiale Auswirkungen von Einlungenventilation und thorakaler Epiduralanästhesie
3. Rückenmarksnahe Regionalanästhesie – Thrombozytenaggregationshemmer und Thrombembolieprophylaxe mit NOAK
4. Perioperatives Management von Patienten mit implantiertem Schrittmacher oder Kardioverter/Defibrillator

Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin mit 2 Punkten!

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18. September 2015
PBL 8/2   Polytrauma nach Explosionsverletzung: Erstversorgung eines Schwerbrandverletzten (Wiederholung) Timetable Login
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Saal: 30227 | 2. OG (15.15 - 16.30 Uhr)
Vorsitz: C. Byhahn, Oldenburg / Deutschland
 
Teilnehmerzahl: 10

Teilnehmergebühr: 15,- €

Fallszenarien:
Patient 1 wird nach einer häuslichen Explosion in den Schockraum eingeliefert. Es imponieren eine Unterschenkelamputation und Verbrennungen der Beine. Während der Diagnostik wird der Patient plötzlich reanimationspflichtig.

Nach einer Verpuffung bei Heimwerkerarbeiten wird Patient 2 von seinem Freund mit dem PKW in die Notaufnahme gebracht. Die Erstuntersuchung ergibt zweit- und drittgradige Verbrennungen von etwa 25% der Körperoberfläche, u.a. im Gesichts- und Halsbereich.

Lernziele / Topics: • Abschätzung des Verbrennungsausmaßes und klinische Bedeutung
• Inhalationstrauma
• Rauchgasintoxikation
• Begleitverletzungen (=Verbrennung imponiert, dadurch Übersehen von Begleitverletzungen)
• Volumentherapie (was und wie viel)
• Indikationen zur Verlegung in ein Zentrum

Zertifiziert durch die Ärztekammer Berlin mit 2 Punkten!

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